Alle Jahre wieder

Wie in jedem Jahr, wurde auch in diesem Jahr wieder ein Ausflug zu einem Weihnachtsmarkt für die Senioren des Lehrter Sport-Vereins angeboten. Das diesjährige Ziel war der „Weihnachtstraum“ im Staatsbad Bad Salzuflen.

Los ging es um 12 Uhr in Lehrte, wo die Teilnehmer an den einzelnen Zusteigstationen abgeholt wurden. Nach eineinhalbstündiger Fahrt erreichte der Bus Bad Salzuflen. Hier erwarteten uns 3 Gästeführer, um uns durch den Ort zu führen.

Die Tour begann an den Gradierwerken, wo wir allerlei über Salzuflens reichhaltige Salzquellen erfuhren, die seit Jahrhunderten die Wirtschaft bestimmten und den Bewohnern schon im Mittelalter Reichtum und Wohlstand bescherten. Salzgewinnung, und nicht die Bäderkultur, war auch im 18. Jahrhundert der Grund für die Errichtung der Gradierwerke. Heute sorgen sie für gesunde Seeluft und sind die größten Freiluftinhalatorien Deutschlands.

Nach einem kleinen Spaziergang erreichten wir die Innenstadt, die durch Bauten der Gründerzeit geprägt wird. Vorbei am SchliepsteinerTor ging es dann in die Altstadt. Hier waren viele farbenprächtig restaurierte Fachwerkhäuser aus der Zeit der Weserrenaissance zu bewundern. Über den Salzhof ging es zum Rathaus, wo die Tour endete.

 

Anschließend war noch viel Zeit, um den schönen Weihnachtsmarkt, der schon zwei Mal als schönster Weihnachtsmarkt Nordrhein Westphalens gekürt wurde, zu erkunden. Die 12 Meter hohe Weihnachtspyramide mit Schnitzfiguren aus dem Erzgebirge bildet den Mittelpunkt auf dem Salzhof, um die sich viele weihnachtlich geschmückte Holzpavillons mit allerlei Kunsthandwerk reihen. Im Krippenhaus konnte man Handwerkern bei der Fertigung ihrer Kunstwerke zusehen. Ein vielfältiges Speisen- und Getränkeangebot gehörte selbstverständlich auch dazu. Zum Abschluss gab es noch eine leckere Feuerzangenbowle im Hüttendorf am Schliepsteiner Tor, wo unterhaltsame Klänge von der Bühne weihnachtlich stimmten.

Und so war es nicht verwunderlich, dass sich alle wieder um 18 Uhr fröhlich gestimmt zur Abfahrt am Bus einfanden. Anscheinend hatte der Regen, der tagsüber kontinuierlich niederging, der guten Stimmung keinen Abbruch getan.