Die „Grüne Hölle“ in der Eifel, Hohe Acht, Fuchsröhre, Karussell, was waren das für Worte, die man aus dem Fernsehen kannte…
Und jetzt waren wir da – 19 verrückte Männer und Frauen auf Rennrädern, die keine Angst vor der „Grünen Hölle“ hatten.
Freitag großer Aufbau unseres Lagers mit zwei Wohnmobilen für die Grundversorgung, viele kleine Zelt und Willi´s Feuerwehrzelt als Mittelpunkt.
Samstag 12:42 Uhr ging es rund. 26 Kilometer mit 550 Höhenmetern! Los ging es mit erhabenem Gefühl durch das Fahrerlager, wo alle Teams untergebracht waren. Ruckzuck durch den Streckenabschnitt Hatzenbach, am Flughafen vorbeigedüst, Schwedenkreuz, Fuchsröhre. Einige unserer Fahrer hatten über 90 km/h und Dauergrinsen. Schnell noch durch kleine Kesselchen und Karussell und dann wurde es ernst. Da war die Steilstrecke hoch zur Hohen Acht. Die letzten 400m mit ca. 18% Steigung bedarf mächtig Druck auf der Pedale. Endlich oben – die Party gesucht – nicht gefunden – einfach weitergebügelt. Am Schwalbenschwanz vorbei über den Galgenkopf und Döttinger Höhe in Richtung Zielgerade. Das gab schon mal Gänsehaut. An unserem Platz angehalten, den Transponder an den nächsten Fahrer weitergegeben und für den alles wieder von vorne.
Leider spielte der Wettergott nicht mit. Es regnete, es wurde dunkel und dazu noch tiefhängende Wolken oder Nebel. Somit wurden die Rundenzeiten langsamer. Morgens, als es endlich wieder hell wurde, fing es dann richtig an zu schütten, so dass einige Runden ausgelassen wurden, wegen nicht genügend (keine) trockener Sachen. Unser 7er-Frauenteam hat sich über Nacht auf Platz 2 vorgearbeitet. Da war der Ehrgeiz entbrannt und auch der Regen machte nichts mehr aus, so das Platz 2 gefestigt werden konnte und unsere Mädels auf das Siegerpodest kamen.
Kleiner Insider: 3 zu 0 für Tina!
Jetzt, wo ich weiß, dass ich vor der „Grünen Hölle“ keine Angst haben muss, muss ich da glaube ich nochmal hin.