Winter-Olympiade der Taucher: Träumen – Grillen – Tauchen
Was machen Taucher eigentlich im Winter bei Schneetreiben und Minustemperaturen?
Entweder man träumt von Sommer-Tauchgängen, man fährt zum Tauchen in warme Gegenden oder man unternimmt trotz allem ausgedehnte Tauchgänge in der norddeutschen Tiefebene. Das geht natürlich nur mit der richtigen Ausrüstung, Ausbildung und dem richtigen Partner. All das gehört auf jeden Fall dazu, wenn man sich bei 6°C Wassertemperatur in Hemmoor bei Cuxhaven ins Wasser wagt und dort bis zu 40m tief runtergeht. Nach dem Tauchgang gönnte sich Taucher Maik Kruse dann zum Aufwärmen ein ordentliches After-Dive-Tauchergedeck: Kaffee und Currywurst. Er plant schon den nächsten Ausflug zum „Rüttler“ in 33m Tiefe.
Seinen Tauchgang hat Maik bei einer Theorie-Unterrichtsstunde den angehenden Tauchern vorgestellt und dafür ordentlich Respekt bekommen. Auch bei der Ausbildung kommen wir mit großen Schritten voran, hier werden allerdings noch im Hallenbad die Kacheln gezählt und dort erste praktische Übungen abgehalten.
Mitte Januar -und bei dem oben erwähntem Schneetreiben- haben wir die Schwimmsachen trocken im Schrank hängen lassen und uns beim Grillen im Garten von Martina und Günter lieber von innen mit warmen Getränken und von außen am Feuer gewärmt.
So lassen sich die kalten Wintermonate auch für Taucher aushalten.
So richtig ins Schwitzen hat uns auch die Beschaffung von Schwimmbrettern gebracht. Über eine bekannte Kleinanzeigenseite versuchen wir gerade kostengünstig an Schwimmbretter für unser Training heranzukommen. Bislang konnten wir bereits 5 schön bunte Schwimmhilfen in ganz Norddeutschland und bis hin zum Rhein einsammeln.

Zusammenbau der Ausstattung
Foto/ Text: Felix Heck