Am Wochenende kam mit der SG Misburg eine der Spitzenmannschaften dieser Saison in die Schlesische Straße in Lehrte. Aufgrund der Ausgangssituation als Tabellenletzter rechneten viele mit einem deutlichen Ergebnis, beim Endstand von 22:24 war für die Lehrterinnen deutlich mehr drin.

Schon zu Beginn zeigte sich, dass die spielfreie Zeit den Eisenbahnstädterinnen gut getan hatte. Zwar nicht perfekt, aber deutlich optimiert in Abwehr und Angriff konnten sie sich präsentieren. Insbesondere der Druck auf den Gegner konnte deutlich erhöht werden, die Abwehr stand sicher, und auch die Fehlerquote im Angriff konnte minimiert werden. Zur Halbzeit resultierte ein 11:13, kein uneinholbares Ergebnis.

Diesen Rückstand wollte man aus Lehrter Sicht aufholen, gab alles und konnte spielerisch überzeugen. Allerdings zeigte sich hier die Lehrter Schwäche, ohne Kapitän Lara konnten nur 4 von 10 Strafwürfen verwandelt werden, die Übertreter von außen hinzugerechnet hätte man alleine durch diese Tore einen zweistelligen Sieg herausspielen können. So blieb es knapp bis zum Ende, die Eisenbahnstädterinnen stellten zunächst auf eine doppelte Manndeckung, gegen Ende auf eine komplette Manndeckung um, das letzte Aufbäumen konnte Misburg jedoch auch durch das Glück der Lehrter Fehlwurfe abwehren. Letzendlich stand auf der Anzeigetafel zwar ein beachtliches 22:24, es blieb jedoch das Gefühl, dass mehr drin gewesen wäre.

Für den LSV spielten: Anna, Emma, Jojo, Josi, Kim, Laura, Lea, Lina, Lisa, Mara, Marleen, Marnie, Samy und Tabea